Frauen sind anders

Die Europäische Union hat die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern als gemeinschaftliche Aufgabe festgelegt. Der sogenannte Amsterdamer Vertrag verpflichtet die Mitgliedstaaten der EU zur Durchsetzung der Strategie des Gender Mainstreaming, d.h. dass bei Aktivitäten von Verwaltung und Politik mitbedacht und dargelegt werden muss, welche Auswirkungen sie auf die Gleichstellung von Männern und Frauen haben bzw. welchen Beitrag sie dazu leisten können. Das dafür nötige Grundlagenwissen – und damit die wissenschaftliche Basis für die Umsetzung dieser Strategien – bereiten die Gender Studies auf.


Genderstudies

Frauen sind anders: das ist nun auch durch wissenschaftliche Forschung bestätigt. Frauen ticken anders als Männer. Sie denken über andere Dinge nach, sie unterscheiden sich in der Wahrnehmung, Prioritätensetzung und in der Art, wie Entscheidungsprozesse ablaufen.

Für Unternehmen bedeutet das daher auch sich mit dem Gender Mainstreaming auseinanderzusetzen. Wichtig ist auf die Bedürfnisse von Frauen speziell zu achten, SIE als Kundin richtig anzusprechen und SIE begeistern zu können. Konkret zeigt sich laut Untersuchungen zum Beispiel, dass Frauen besonders der faktische Nutzen wichtig ist.

Rollenbilder speziell für Frauen haben sich in den letzten 25 Jahren stark verändert. Das klassische Mutterbild ist für die jetzige Generation der jungen Frauen absolut realitätsfern. Es zeigt sich, dass Frauen sich ungern auf eine einzige Rolle festlegen lassen. Sie schlüpfen, je nach Situation, in viele verschiedene Rollen und sind sozusagen "multi-tasking".



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