Der neue SEPA-Zahlungsverkehr in Europa
Seit 1999 haben wir den Euro als gemeinsame Währung, seit 2002 auch als Bargeld. Mit SEPA, dem einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraum (Single Euro Payments Area) wird auch der elektronische Zahlungsverkehr vereinheitlicht – alle Formen von Überweisungen, Electronic-Banking etc. Und das nicht nur in den Ländern, in denen der Euro als Währung gilt, sondern in allen 27 EU-Mitgliedsländern sowie in der Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island.
Mit Ende Jänner 2008 können alle Verbraucher, Unternehmen und sonstige Wirtschaftsakteure unabhängig von dem Land, in dem sie sich befinden, zu den gleichen Bedingungen Euro-Zahlungen tätigen oder empfangen: Eine einheitliche elektronische Infrastruktur macht den Zahlungsverkehr schneller, sicherer und einfacher. Davon werden Unternehmen, Kunden und der Finanzsektor langfristig profitieren.
SEPA umfasst:
SEPA umfasst:
den zukünftigen EURO Zahlungsverkehr
einheitliche Instrumente für Euro-Zahlungen (Zahlungsanweisungen, Einzüge, Kartenzahlungen etc.)
einheitliche technische Standards und Abwicklungsverfahren
die fortlaufende Entwicklung neuer kundenorientierter Dienstleistungen
Verantwortlich für die Einführung von SEPA ist das European Payments Council in Brüssel, das aus Banken und Bankenverbänden aller 31 Länder besteht. Dabei arbeitet das EPC mit der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank zusammen. In Österreich koordinieren die Kreditinstitute, die Österreichische Nationalbank, die Sparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Österreich und der Verband der österreichischen Banken und Bankiers gemeinsam die Umsetzung im „Austrian Payments Council“.
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